Buchpräsentation

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Augsburger Handschriften in Linz: Eine archäologische Spurensuche

03.12

So, 15:00 Uhr

Augsburger Handschrift Augsburger Handschrift

in Kooperation mit der Katholischen Privatuniversität Linz
präsentiert von Regina Cermann

Anmeldungen unter: landesbibliothek@ooe.gv.at


Das Blättern in einem lateinischen Missale und einem deutschen Privatgebetbuch, die beide im 15. Jahrhundert in Augsburg gefertigt wurden, wird Anlass für eine vielfältige „Spurensuche“ sein: Es soll den Entstehungsumständen der Codices nachgespürt und zudem gefragt werden, was uns ihr Erhaltungszustand über ihre Geschichte verrät und auf welchem Weg Bücher dieser Art in öffentliche Bibliotheken gelangen konnten. Kontrastierend wird neben Cod. 19 und 479 das Brevier Hs. 154 gestellt, das zwar in Augsburg geschrieben wurde, aber seinen reichen Dekor einem Regensburger Buchmaler verdankt.

 

Die Kunsthistorikerin Dr. Regina Cermann war von 1993 bis 2007 in Berlin als Bearbeiterin der „Gebetbücher“ für den Katalog der dt.-sprachig. illustr. Handschriften des Mittelalters tätig. Sie ist seither in Projekten zur Katalogisierung von Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek sowie der Biblioteca Vaticana in Rom beschäftigt.

 

Begrenzte Platzanzahl. Bitte unbedingt anmelden!
Eintritt frei.

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