Mittelalterliche Buchmalerei in Österreich und angrenzenden Gebieten

Ausschnitt aus einer illuminierten Inkunabel (früher Buchdruck)
Ausschnitt aus einer illuminierten Handschrift

Seit 2005 wird der Bestand der Oberösterreichischen Landesbibliothek an mittelalterlichen Büchern und Fragmenten, die von Hand ausgeführten Buchschmuck – Initialen, Randdekor, Miniaturen, Zeichnungen – aufweisen, im Rahmen von Forschungsprojekten des Wissenschaftsfonds FWF wissenschaftlich aufgearbeitet (s. auch die URL https://kunstgeschichte.univie.ac.at/forschungsprojekte/buchmalerei/). 2018 erschien der erste Teilband eines als mehrbändiges Werk geplanten kunsthistorischen Spezialkatalogs. Auch werden laufend wissenschaftliche Beschreibungen von Handschriften in der Digitalen Landesbibliothek online vorpubliziert. Wichtige Ergebnisse aus den Forschungsprojekten flossen darüber hinaus in die 2009 erschienene Festschrift „Von der Schatzkammer des Wissens zum Lernort“, in die Publikation „Vielseitig! Spätgotische Bücherschätze aus oberösterreichischen Sammlungen“ (Katalog zur Ausstellung in der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz vom 17. November 2015 bis 27. März 2016 [Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Mitteleuropa 9]. Luzern 2015) sowie in zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze ein.

 

follow link Die in den Projekten gewonnenen Erkenntnisse werfen ein ganz neues Licht auf die einzelnen Bände und Fragmente, deren Alter, Herkunft, Entstehungsumstände und Provenienzgeschichte so genau wie möglich bestimmt werden. Zugleich leistet die Projektarbeit einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Buchkunst und der Buchproduktion im Österreich und Süddeutschland des hohen und späten Mittelalters. So werden in den kommentierenden Teilen der Kataloge und Online-Beschreibungen stilistische Zusammenhänge zwischen Buchmalerwerkstätten oder geographischen Gebieten aufgezeigt, die Entwicklung der Buchkunst in einzelnen Klöstern im Land ob der Enns nachgezeichnet oder neue Informationen über Herstellungsprozesse präsentiert. Die kunsthistorische Bearbeitung der Objekte aus dem 15. Jahrhundert hat des Weiteren erbracht, dass in Linz viele bedeutende Buchmaler dieser Zeit vertreten sind: Diepold Lauber aus Hagenau, Johannes Bämler aus Augsburg, Berthold Furtmeyr aus Regensburg und Ulrich Schreier aus Salzburg, außerdem der „Lehrbüchermeister“ und der „Meister der Wiener Gutenbergbibel“ aus Wien und der „Meister des Friedrichsbreviers“ aus Mähren.



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