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Lange Nacht der Bühnen 2018

10.11

Sa, 20:00 Uhr

 Premiere "ANO von Dahoam"

 

Die Performerin und Choreografin Silke Grabinger zeigt gemeinsam mit dem Tänzer Gergely Dudas in einer einstündigen Performance, auf welche Art und Weise sich die Geschichte ihrer Vorfahr*innen in ihren Körper eingeschrieben hat und wie die überlieferten Erzählungen ihrer Großmutter und Großtante in ihr nachklingen. In ihren Suchbewegungen setzt sie sich gemeinsam mit Gergely Dudas nicht nur mit dem sozialen Gewebe, der Geschichte und den alltäglichen Gewohnheiten der Donauschwab*innen auseinander, sondern versucht auch, das Verborgene, das Nicht-Gesagte, das in den Familien Verschwiegene zu thematisieren. Die Vorfahren von Silke Grabinger lebten als sogenannte Donauschwab*innen seit der Zeit Maria Theresias im Banat. Während des Zweiten Weltkriegs waren sie unter anderem auch in NS-Verbrechen verstrickt. Noch vor Kriegsende wurden so gut wie fast alle Donauschwab*innen kollektiv vertrieben oder kamen in Internierungslager. Sie wurden aufgrund der AVNOJ-Beschlüsse Jugoslawiens enteignet. Als Fremde fanden sie sich nun in Flüchtlingslagern in Österreich und Deutschland wieder. Einige wanderten nach Übersee aus, andere suchten in Österreich eine neue Heimat.


Rund um Linz gibt es Ortschaften, die bei genauerem Hinsehen einen Teil ihres Wachstums nach dem Zweiten Weltkrieg auch den Flüchtlingen aus dem donauschwäbischen Raum verdanken. Wenn nun die Geschichte weiterwirkt, und das ist unter Wissenschaftler*innen unbestritten, so stellt sich die Frage, wie die Geschichte der Vorfahren als Täter- und Opfergeschichte in den Familien weitergeben wurde. Was wurde ausgespart und worüber wurde gesprochen? Und wie wirkt das Verschwiegene und wie das Erzählte auf die zweite und dritte Generation? Und wie sehr ist das eigene Verhalten, Denken und Fühlen Teil der Geschichte der Vorfahren? Silke Grabinger versucht in ihrem performativ-dokumentarischen Projekt zu zeigen, welche Spuren die Geschichten ihrer Vorfahren bei ihr hinterlassen haben. In diesem Sinne ist ihre Performance auch eine sehr individuelle Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart.

 

 

Eine Produktion von SILK Fluegge in Koproduktion mit SILK Cie., 
gefördert von Kultur Stadt Linz, Kultur Land Oberösterreich, Bundeskanzleramt.

In Kooperation mit der OÖ Landesbibliothek und USTANOVA STUDENTSKI KULTURNI CENTAR Novi Sad.


Dieses Projekt wird auf europäischer Ebene unter dem Titel „Someone from Home“ im Rahmen von Creative Europe - Culture Sub-programme (2014-2020) –"Support for European Cooperation Projects related to the European Year of cultural Heritage 2018"  mit den Ländern Serbien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien umgesetzt.


„ANO von Dahoam“ ist eine kritische und aktuelle Auseinandersetzung mit der konfliktreichen Geschichte der Donauschwab*innen.



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