A U S G E B U C H T !
Die oberösterreichische Landesbibliothek verfügt über eine große Anzahl von außergewöhnlichen einmaligen Buchschätzen, die aufgrund des Alters und der Beschaffenheit unter Verschluss bleiben müssen. Mit dem neuen Veranstaltungsformat schaffen wir eine Möglichkeit, diese Werke dem interessierten Publikum zu zeigen. Mit fachkundiger Begleitung wollen wir uns den Inhalten dieser Werke annähern, und uns gemeinsam mit Ihnen an den künstlerischen Illustrationen erfreuen.
Die Papierhandschrift Cod. 471 entstand um 1435/40 im Betrieb des erfolgreichen Schreibers und Buchhändlers Diebold Lauber im elsässischen Hagenau. Sie enthält die biblischen Lesungen für den Gottesdienst in deutscher Sprache. Ihre Ausstattung besteht aus fast 50 kolorierten Federzeichnungen, die den Inhalt der Sonntagsevangelien auf sehr einprägsame Weise veranschaulichen. Cod. 471 gehört einem für Lauber typischen, innovativen Buchtyp an. Durch welche Besonderheiten sich dieser auszeichnet, wird beim Blättern der Handschrift erläutert.
Dr. phil. Katharina Hranitzky, Kunsthistorikerin, Universität Wien. Seit 2005 Leiterin der vom FWF geförderten Forschungsprojekte zur Katalogisierung der illuminierten Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucke der Oö. Landesbibliothek. Forschungsschwerpunkte: Buchmalerei und Buchproduktion des Mittelalters.
Telefonische Anmeldung unter: 0732/664071-335
Restplätze 15 Minuten vor Beginn nach Verfügbarkeit.
Eintritt frei.